Gezielte Behandlung oberflächlicher Pigmentflecken für einen gleichmäßigeren Teint
In meiner Ordination verwende ich den Alexandritlaser (755 nm) des DEKA Again Pro gezielt zur Behandlung bestimmter gutartiger Pigmentveränderungen. Die Laserenergie wird selektiv vom Melanin aufgenommen und in Wärme umgewandelt, wodurch überschüssige Pigmente kontrolliert zerstört und anschließend vom Körper abgebaut werden. Dies führt zu einer sichtbaren Aufhellung und einem ebenmäßigeren Hautbild – ohne das umliegende Gewebe zu schädigen.
Anwendungsgebiete
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Alters- und Sonnenflecken (Lentigines solares)
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Epheliden (Sommersprossen)
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Postinflammatorische Hyperpigmentierungen
(nur bei hellen Hauttypen, Fitzpatrick I–III)
Ablauf der Behandlung und Nachsorge
Vor jeder Behandlung erfolgt eine Hautanalyse zur sicheren Indikationsstellung und Bestimmung geeigneter Lasereinstellungen. Die Laserimpulse werden gezielt auf die pigmentierten Areale abgegeben. Während der Behandlung ist ein kurzzeitiges Wärmegefühl möglich, das in der Regel gut vertragen wird.
In den folgenden Tagen sollte auf heiße Duschen, Sauna, Sport sowie auf Hautreizung verzichtet werden.
Ein konsequenter Lichtschutz mit LSF 50+ ist für mindestens 4 bis 6 Wochen nach der Behandlung erforderlich, um Pigmentverschiebungen zu vermeiden.
Risiken und Nebenwirkungen
Nach der Behandlung kommt es häufig zu einer vorübergehenden Dunkelfärbung der behandelten Pigmentflecken. In den folgenden Tagen kann sich eine feine, schorfartige Kruste bilden, die sich innerhalb weniger Tage spontan ablöst. Je nach Hautareal kann auch eine leichte Schwellung oder ein Wärmegefühl auftreten. Diese Reaktionen sind normal und Zeichen der gezielten Laserwirkung. Die Haut sollte in dieser Phase geschont und sorgfältig vor Sonne geschützt werden. Bei unzureichendem Lichtschutz sind Pigmentveränderungen (Hyper- oder Hypopigmentierung) möglich, insbesondere bei dunkleren Hauttypen oder entzündlicher Reaktion. Dauerhafte Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Anwendung selten.
Behandlungseinschränkungen
Die Behandlung ist bei dunkleren Hauttypen oder einem bekannten Melasma nicht geeignet und wird während Schwangerschaft, Stillzeit oder bei der Einnahme von lichtempfindlichen Medikamenten nicht empfohlen. Auch bei entzündlichen Hauterkrankungen oder frischer Bräune sollte die Behandlung verschoben werden.