Symptomfreiheit bei Psoriasis
Etwa 2–3 % der Bevölkerung in Österreich leiden unter Psoriasis. Bei etwa einem Drittel dieser Patientinnen und Patienten tritt zusätzlich eine Gelenkbeteiligung in Form einer Psoriasis-Arthritis auf. Psoriasis ist zwar nicht ursächlich heilbar, aber mit geeigneten Therapien lässt sich eine langfristige Symptomfreiheit erzielen. In meiner Praxis biete ich moderne Behandlungsmöglichkeiten zur wirksamen Linderung der Psoriasis-Symptome an.
Was ist eine Psoriasis?
Psoriasis, auch als Schuppenflechte bekannt, ist eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich durch eine beschleunigte Hautzellbildung auszeichnet. Diese führt zu rötlichen, stark schuppenden Hautveränderungen, sogenannten Plaques, die typischerweise an Ellenbogen, Knien, der Kopfhaut und dem unteren Rücken auftreten.
Rund 20–30 % der Psoriasis-Betroffenen entwickeln im Krankheitsverlauf eine Psoriasis-Arthritis – eine entzündliche Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann. Die Ursachen der Psoriasis sind komplex und umfassen genetische Faktoren sowie eine überaktive Immunantwort, bei der Immunzellen und Entzündungsmediatoren eine zentrale Rolle spielen.
Behandlung der Psoriasis
Die Behandlung konzentriert sich darauf, Entzündungen zu mindern, den Zellumsatz zu regulieren und Symptome wie Juckreiz und Schuppung stark zu reduzieren. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich, doch mittlerweile stehen verschiedene sehr gut wirksame und verträgliche Therapieoptionen zur Verfügung:
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Topische Präparate: Lindern Juckreiz und Schuppung, reduzieren Rötungen, verbessern die Hautfeuchtigkeit und wirken entzündungshemmend.
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UVB- und PUVA-Therapie: Verringert Entzündungsreaktionen. Die UVB-Therapie ist eine sanfte Behandlungsmethode und wird häufig bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis eingesetzt.
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Systemische Medikamente: Medikamente wie Methotrexat oder Ciclosporin kommen bei schwereren Symptomen zur umfassenden Entzündungshemmung zum Einsatz, spielen jedoch aufgrund modernerer Therapien heute eine nachrangige Rolle.
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Moderne orale und injizierbare Therapien: Dazu zählen Biologika, Januskinase-Inhibitoren (JAK-Inhibitoren), TYK2-Inhibitoren und Apremilast, die gezielt die Entzündung im Immunsystem regulieren. Diese Medikamente erreichen zumeist eine fast vollständige Erscheinungsfreiheit.