Neue Wege gegen Juckreiz
Juckreiz, Rötungen, Irritationen und Schuppung – etwa 5 % der Erwachsenen und 15 % der Kinder in Österreich leiden an atopischer Dermatitis. Mit der richtigen Behandlung können die Symptome und der Hautzustand deutlich verbessert werden. In meiner Praxis biete ich moderne Therapiemöglichkeiten zur Linderung der atopischer Dermatitis an.
Was ist eine atopische Dermatitis?
Die Atopische Dermatitis, auch Neurodermitis genannt, ist eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die auf genetische, immunologische und umweltbedingte Faktoren zurückzuführen ist. Sie tritt oft im Kindesalter auf und führt zu Hautausschlägen, Rötungen, Schuppungen und starkem Juckreiz. Der Verlauf kann dabei stark variieren.
Da Allergien bei der atopischer Dermatitis eine Rolle spielen können, ist bei entsprechenden Symptomen eine Allergieabklärung sinnvoll. Diese erfolgt mittels Prick-Test und durch den Nachweis spezifischer Antikörper gegen Inhalations- und Nahrungsmittelallergene im Blut (z. B. über den ALEX® Allergy Explorer Test mit 295 Allergenen). Besteht der Verdacht auf eine Kontaktallergie, kann ein Epikutantest weiteren Aufschluss geben.
Behandlung der atopischen Dermatitis
Da die Neigung zu atopischen Erkrankungen lebenslang bestehen bleibt, ist eine Heilung nicht möglich. Die Therapieansätze sind jedoch ganzheitlich und berücksichtigen die vielfältigen Aspekte der Erkrankung.
In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen stark erweitert. Das bessere Verständnis der Entzündungsprozesse führte zur Entwicklung neuer, zielgerichteter Therapien wie Biologika und Januskinase-Inhibitoren, die Entzündungen gezielt verringern und das Immunsystem schonend beeinflussen. Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen:
- Topische Präparate wie entzündungshemmende Cremes und Salben, die gezielt Juckreiz und Rötungen lindern.
- UV-Therapie, die sich bei schwereren Formen der Neurodermitis bewährt und entzündliche Reaktionen reduziert.
- Moderne orale und injizierbare Therapien wie Biologika und Januskinase-Inhibitoren, die das Immunsystem gezielt modulieren.